Was nutzt die Liebe in Gedanken?
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los lass – los
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Verwurzelt
Ich glaubte immer, Liebe sei einzigartig.
Und vielleicht hab’ ich auch einfach keine Ahnung.
Oder nie richtig geliebt.
Aber ich fühle schnell so tief.
Falle so schnell.
Um hart zu landen.
Ja
ich vertrage viel.
Oder eben gar nichts.
Ganz oder gar nicht.
Wow.Vertrauen.
Vertraut.
Die Romantikerin auf ihrem lächerlichen Höhenflug.
Ja naiv.
Aber eigentlich gottseidank.
Denn die Gefühle sind noch da.
Im Verlorenen wiedergefunden.
Im Verlust.
In ihren schwarzen, tief vergrabenen Wurzeln.
Ich kann sie spüren.
Obwohl ich glaubte, verschollen.
Sie sind da.
Zum Weitergeben.
Ich will das auch.
Irgendwann.Dann ist die erste grosse Liebe doch nicht so gross?
Und die Liebe nicht so einzig?
Ich will diese hohen Mauern nicht.
Weit, weit offene Türen.
Hereinspaziert.
Schmerz vorprogrammiert.
So bin ich.
Jetzt noch.
Ja, ja.
Wo ist die Realität geblieben?
Wohl dort, wo ich sie immer lasse.
Ich vergehe lieber zu Staub.
Als nichts davon zuzulassen.
Als zu verschliessen.
Verschlossen.
Wer kann damit umgehen?
Irgendjemand?
Ertragen?
Tragen.
Gedankenschwere Lasten
tragen.
Gemeinsam.Zerbrechlich.
bin nur ich.
Nicht meine Liebe.
Nicht meine tiefverankerte Liebesliebe.Nicht mein Gefühl.
Hautnah.
Tanzend.
Glühend heiss.
Windig wild.
Unter der Haut.
Bis mitten hinein.
Mitten
zu Jemandem.
Oder mehreren.
Wenn ich noch lieben kann,
dann kann ich auch noch leben.
Dann kann ich sein.
Dann gibt es Hoffnung
dafür, dass alles gut ist.
Wird.
Fürs Klarkommen.
Und für Seelenbaumeln.
Und Endlosigkeit.
Weitsicht.
Vertrauen.
Vertrautheit.
Für Sommer.
Und Herbst.
Fliegende Blätter in orange.
Und zarte Winter.
Für Honigsüsse.
Warme Regentropfen.
Für glitzerndes Strahlen.
Für stillstehende Sekunden.
Geborgenheit.
Für grosse Chancen.
Tausende davon.
Für ruhige Balance.
Für Alles.
Alles, das zählt.
Und eben nicht zählt.
Vielleicht hab’ ich ja Glück.xx jana
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Warmer Regen
Viel zu verlieren ist keine Kunst.
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Leiden
& zu vermissen gehört zum Leben.
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02:37
Entschlüsselung.
Ich wollte immer, dass Du deine Entscheidung änderst,
bis ich begriffen habe, dass es beim Entscheiden nicht darum geht,
zu ent-schliessen
– sondern darum, seine Wahl überhaupt erst zu treffen.
Zu fällen.
Zu fallen.
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zugegeben
Du bist präsent.
Da in meiner Erinnerung.
In den Szenen, an die ich nicht zu denken versuche.
Da in Dingen.
In Dingen, die ich loswerden möchte.
Und in Dingen, die ich nicht loswerden kann.
Präsent im Tag.
Manchmal.
Immer nur kurz.
Noch kürzer wäre mir lieber.
Präsent in Liedern.
Auf und ab in meinen alten Playlists. Überall.
Leider.
Da in Zufällen.
Immer mal wieder.
Da an Orten.
Einige davon hast Du mir kaputt gemacht.
Ich meide, sie zu betreten.
Wobei… das hier ist jetzt nicht mehr Deine Stadt.
Es ist auch meine.
Du bist da in den Eigenschaften anderer.
Da bei alten Freunden.
Da in offenen Fragen.
Warst Du schon immer.
Da in meiner leidvollen Trauer.
Da in meiner ärgerlichen Wut.
Aber nicht mehr in meinen Träumen.
Da bist du verschwunden.
Verschwunden bist Du nicht.
Da in meinen Entscheidungen.
Warum?
Präsent in mir.
Hier bringe ich dich wohl nie mehr weg, oder?
WegVermissen.
Vielleicht.
oder wär es
Vermissen?
Vielleicht.xx jana
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Weh Mut
Ich mag Wärme.
Besonders nachts.
Meinen ganzen Rücken entlang.
Oder auf der Haut, sanft.
Ich mag Wärme, die von innen kommt.
Die aufrichtig ist.
Und nach meiner Erfahrung nie richtig heiss werden kann.
Nicht unerträglich heiss.
Die sich nicht wie ein pulsierendes Fieber anfühlt.
Sondern mehr wie eine Wolke voller Sonnenstrahlen,
oder wie ein strahlender Spätsommertag am Meer, im
Nirgendwo.
Ich bin nicht mehr gern allein.
Alleingelassen.
Ein bitterer Schwachpunkt.
Die einstige Löwin, die selbst
am Nordpol
gelodert hat.
Jetzt braucht sie zu viel, um diese feurige Glut
knistern
zu spüren.
Mich.
Ich glaube, ich kann einsam sein.
Ich glaube, ich will nicht allein sein.
Du hast gesagt, ich ertrinke in meiner
brutalen Melancholie.
Ertränkt von eisernen Händen, sag ich.
Ich mag es, zu trinken.
Rosé und Wein.
Lange.
Oft.
Ich muss sie wegtrinken.
Die Rastlosigkeit. Die Rasanz. Das Zeitlupengefühl.
Keine Tristesse.
Eine Quelle.
Das belebende Wasser geht vergessen und das, was einem vielleicht gut tun würde.
Na und?
Kompromisslos?
Lebensverzehrt.
Davontreiben lassen.
Die Wärme zurückfordern.
Oder in der Welt wiederfinden.
Ich habe immer noch so viel seelenruhige Liebesliebe in mir.
Die jemand verdient hat.
Die sich jemand verdienen wird.
Aber ausgeblutet.
Für Dich habe ich keine Emotionen mehr übrig.
Und doch schreit qualvoll mein Rücken,
wenn ich an Dich denke.
Und doch erinnert mich die alltäglichste und überraschendste Wärme
manchmal
aber immer seltener
an Dich.
Und das, obwohl es hier nicht um Dich geht.
Sondern um meine Haut.
Und um die lauwarmen Atemzüge,
an einem süsslich-kühlen Morgen.
xx jana
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Erinnerungsrausch
Manchmal nehme ich mir die Zeit,
zu denken.
Um sachte tieftraurig zu sein.
Immer dieser beklemmende
Gedankenschmerz.
Vielleicht rede ich mir alles nur ein.
Immer wieder.
Wir haben uns wirklich geliebt, oder?
Korrekte Regelbrecherin.
Stetig unbeständig.
Ich lerne schnell.