I cannot help you more
than with the words I whisper
intently
I try to explain that you need to go
with the wind of change
and accept that you are
painfully broken
lost
stuck in a dark place
why don‘t you search for light?
why can you not understand?
why can you not heal?
who have you become?
a broken man
who cannot find meaning.
I cannot help you more than with my words
I scream
and all you say is
it doesn‘t matter
a man, who doesn‘t matter
I see you wandering to places
without any sense of direction
saying things, which turn around in your head
but never come to a conclusion
you are desperate for solutions
but you don‘t know where they are
I cannot find them for you
I cannot heal you
I cannot
bear this
disappointment. guilt. sadness.
-
Empty Eyes
-
Schatten
Manchmal
da frage ich mich,
ob Du wirklich so anders bist,
als all die anderen.
Ob Du wirklich der bist,
den Du ausgibst zu sein.
Vor mir.
Sollte ich mich mehr auf
meine Zweifel
verlassen?
Es lassen?
Ich glaube,
Du hälst Dich zurück.
Das Du in dir.
Wieso denn?
Ich verstehe diese Taktik nicht.
Gegen den Takt anzukämpfen.
Mit Sicherheit
Unsicherheit zu schüren.
So sinnlos.
Was soll ich damit anfangen?
Womit aufhören?
Wie Dich abfangen?
Wie Dich richtig hören?
Ich kann Dich nicht begreifen,
nicht zu fassen kriegen.
Schmerzerfülltes
Unerfülltsein.
Meine Gedanken kreisen,
kreisen Dich ein.
Sie weisen keinen Weg.
Weglos.
Grundlos.
Du hast Deine Gründe,
die ich nie Verstehen werde.
Denn sie stehen allein
für sich.
[unabgeschlossen.]
xxj
-
Not my words
Dermot Kennedy – An evening I will not forget
To all the occupied hearts:
“And I’m always thinking summertime with the bikes out
Pushing our luck, getting wiped out
Days with nothing but laughing loud
Underneath my coat, won’t you tap my shoulder, hold my hand
Nights with nothing but dark in there
You could be my armor then
Island smiles and cardigans
The nights that we’ve been drinking in
We’re here to help you kill all of this hurt that you’ve been harboring
Confessions should be better planned
Alone, that night, I’m surely damned
Run away, I’ll understand
What’s important is this evening I will not forget
Purple, blue, orange, red
These colors of feeling
Give me love, I’ll put my heart in it
And I think about it all the time
Lights went out, you were fine
You kinda struggle not to shineI still love you, though
I still love you, though
I still love you always
So hold me when I’m home, keep the evenings long
Crack and break and part ways
I still love you, though
I still love you, though
I still love you always.”– Dermot KennedyThe days will grow longer,
again,
at some point.xxj
-
Freiheit
To the clouds
and a little bit further.
Vögel breiten ihre Federn aus,
um an ihren runden Spitzen
die kühle Luft behutsam kitzeln
zu spüren.
Ihre starken Flügel
tragen.
Ganz oben,
zwischen den Wolken,
fühlen sie sich frei.
Und singen.
Und wenn ich fliege,
dann vergesse ich mich.
Dich vergesse ich
nie.
Das Herz zur grellen Sonne,
zu den silbernen Sternen.
Die milden Strahlen
wärmen meine frostige Haut
und der Herbstwind
schmiegt sich liebevoll an mich,
streicht mir durchs Haar,
trägt mich empor.
Nein.
Getragen habe ich mich immer
selbst.
Und wenn ich fliege,
dann bin ich leichter als vorher.
Als gestern.
Ich wende mich ab,
vom Boden der Realität,
weil mir diese nie so vertraut war,
wie die süsse Brise
und das helle Gold,
das auf mich niederscheint.
Ich lasse los.
Lasse die Erde los.
Langsam.
Das Unten.
Und Dich,
weil Du so schwer bist.
Für mich.
Ich trage Dich nur noch
im Herzen.
Mein Herz zum Himmel.
Warum schmerze ich immer
so bedrückend
wegen nichts?
Nichts ausser ich,
und das Weite über mir.
Vertrauen.
Und Offenheit.
Offene Fragen,
die mir hier oben nichts anhaben.
Ich hauche in die Höhe,
atme Freiraum.
Geborgenheit im Levitieren,
im furchtvollen Alleinsein,
im viel zu schweren Leichtsein,
entgegen dem lähmenden Hoffnungverlieren.
Nahe bei mir
und der grossen Freiheit.
Ich sinke
in den Höhenflug.
Flügel schlagen,
meine Arme zittern,
ich habe keine Angst,
fluchtartig
hinabzustürzen,
oder kaum merklich,
denn hier an der Spitze,
am Ende,
ganz oben,
schweben die Tränen,
sie flattern,
fliegen,
ständig,
bevor sie aufwärts fallen.
xxjpicture by @lux_angle
-
careful(l)

pulsating pain
demanding to be felt.
and hushed hurt
from strangers
who managed to
move me.
this morning
wrapped up in a big coat,
arms wrapped tightly around me,
holding myself quietly,
i looked out of the icy window
of the running railway
which was speeding
through the empty streets
of small little Zurich,
of homey Zurich,
grey concrete
and stunning autumn trees
flying by,
feeling unhurriedly warm inside,
cordially sleepy,
and slightly dreamy,
I realised:
I am ok.
xxjpicture by @lux.angle
-
Hello
I‘d have a lot to say
about love.
But I won‘t bother you with it today.xxj
-
Aufbruch.
Atmender Ozean.
So weit wie unsere Liebe.
Wir berührten den Himmel,
mit unserem Horizont.
Die feuerrote Sonne tauchte täglich in uns ab.
Nachdem sie brannte.
In uns erlosch sie.
Immer und immer wieder.
In der Kälte.
Bis sie irgendwann nicht mehr aufstieg.
Und der silberne Mond
sie zu vermissen begann.
Tanzende Wellen.
Umschlungen in Deinen Armen.
Sanfte Fingerspitzen auf meiner Haut.
Umspült von Deiner Wärme.
Jede Bewegung richtig,
im exakt dem gleichen Takt.
Befreiendes,
inniges,
Ineinanderfliessen.
Bis es nur noch die Körper waren
und nicht mehr die Seelen.
Und ich Dich auch ganz nah,
unmittelbar,
nicht mehr spürte.Zwitschernde Meeresbrise.
So viele Gedanken geteilt,
aber niemals die unermesslichen Wünsche,
die unerschöpflich wiederkehrenden.
Nie ganz.
Nur begrenzt.
Irgendwann hast Du nicht mehr gesprochen,
obwohl Du geredet hast.
Und ich habe nicht mehr gelauscht.
Zumindest nicht dort,
wo ich hätte hinhören sollen.
Nämlich in der Stille.
Im Schweigen.
Tieffallendes Blau.
Dann drangen die Sonnenstrahlen
nicht mehr durch die Dunkelheit.
Nicht mehr hinab in die Untiefen
von uns.
Das glänzende Licht
löste sich im Schwarz auf.
Und wir wussten nicht mehr,
wo oben und unten war.
Gefangen
in uns und allem
was uns ausmachte.
Unfassbares Wasser.
Ich habe Dir meine Seele ausgeschüttet,
nur um die herabgefallenen Tropfen
aufprallen zu sehen.
Weil Du sie irgendwann nicht mehr
auffangen konntest.
Und ich in Frust zerfloss,
weil es schon zu spät war,
weil ich nicht mehr aufhören konnte,
zu zerfallen,
in traurige Perlen.
Träge Strömung.
Gelähmt von innen
und von der weiterziehenden Welt.
Die Wolken zogen vorbei.
Ich ging mit ihnen
den Sternen nach.
Und Du hast mich gehen lassen.
Weil Du mich immer gelassen hast.
Während ich die Sonne
und Dich
immer sehnlichst gesucht habe.
Auf Dich ewig gewartet habe.
Der Stillstand hat mich fortgetrieben.
Du, direkt neben mir,
unerreichbar fern.
So unbegreifbar bewegungslos zugleich.
Dann zogen sie mich mit,
die fliegende Zeit
und die bittere Enttäuschung.
Stürmische Ruhe.
Deine Stimme ist schon lange
im Rauschen untergegangen.
Wie auch das Geräusch Deines sorgenlosen Atems,
wenn ich still neben dir lag
und aufgewühlt der Vertrautheit lauschte.
Oder dem gleichmässigen Pochen,
an das ich mich nicht mehr erinnern kann.
Obwohl ich es einst in und auswendig
fühlte.
Mitreissendes Treibenlassen.
Rastlos im Herzen.
Ich empfand es,
als wären wir zu sehr
miteinander verflossen.
Du hingegen,
als wären wir zu weit
voneinander abgekommen.
Wie bringt man jemanden dazu,
den es über Berge in den Norden zieht,
im altbekannten Süden zu bleiben?
Und wie bringt man jemanden
metertief im Meeressand verankertes dazu,
seine Flaggen zu hissen
und gegen seinen Wind zu segeln?
Gar nicht.
Ja, gar nicht.
Weil es falsch wäre.
Betrübt.
Seufzendes Meer.
Bei Gedanken an Dich
bleibt immer eine Gefühlswärme zurück.
Ein liebevolles Sprudeln.
Wellenschlagen.
Wellenbrechen.
Es war so ermüdend,
nach unserem Leben zu tauchen.
Ich wurde an die Küste gespült,
weil ich sonst ertrunken wäre.
Ich gehöre ans Land,
zu hohen Klippen und wachsenden Wurzeln,
Gestein, Gräsern und Grün,
Bäumen und Blüten.
Und Du,
Du treibst weiter,
gedankenfrei und gelassen,
im weichen Wasser,
unter wolkenfreiem Blau,
zwischen Sonne und Mond,
Himmel und Untiefe.
Ich schaue Dir noch zu,
wie Du hinter dem Horizont
verschwimmst.xxj
-
Rainy Mornings
Learn to carry on.