love isn‘t everything,
it‘s the only thing.
– Steven Hayes, Psychologist
I am jana. I write.
chosen words.
these mindscapes are whispers of my heart and a plunge into my thoughts.
love isn‘t everything,
it‘s the only thing.
– Steven Hayes, Psychologist

16.6.19
And beside the ocean
all of it washes over you.
You spill over
and realize,
how much sadness you‘ve been carrying around
and how much pain.
Slowly you let splashes of it go,
for the sea to carry away
and to set your heart a little bit
free.
29.12.19
I finally whispered a bittersweet goodbye
as the waves came to my solid, pearlescent core
and found you.
They soothingly pulled you away
and eventually you melted with the sun.
This time, for sure.
xxj
Gosh, I miss you.
But I even missed you when you were here.
Because you closed yourself off to me.
Gave me the worst feelings about myself.
That I am not worthy.
And don‘t deserve the devotion I needed.
You thought I asked for an unhealthy love.
I might have.
I would have still loved you
wholeheartedly.
Now I am not yours anymore.
Not whole.
Trying to figure myself out
and the meaning of good affectionate feelings.
Searching for the love I need
and deserve
unsure about myself and the world
and still slightly
heartbroken.
xxj
Your heart is powerful.
Feel, how it keeps you alive.
Listen, how it beats loudly
and whispers in silence.
Embrace it,
always,
when it falls in love,
hard,
or shatters into pieces.
Learn from its endurance,
its strenght,
eager movement,
and steady rythems.
Seek to understand its complexity,
sensibility,
the profound emotionality,
unmitigated empathy.
Witness its pure compassion,
sweet kindness.
Open it up to the world,
and keep it that way.
xxj
Was, wenn Du kein Grund für Zeilen mehr bist?
Du zu abgeschlossenen Tatsachen gehörst.
Zu losgelösten Gedanken,
zur losgelassenen Vergangenheit.
Welcher Schmerz bleibt dann noch übrig?
Bin ich dann geheilt,
aber stumm?
Schreibe ich dann über weite Reisfelder,
oder verstaubte Städte,
lebensechte Träume,
Festgesetztes,
Davontreibendes,
Belangloses,
Nichtiges,
oder süsses Glück?
Vielleicht höre ich dann auf,
zu schreiben.
Finde mich auf neuen Gefilden,
oder neben anderen Wolkenkratzern…
Hört man je auf, zu vermissen?
Sind die Buchstaben irgendwann aufgebraucht?
Ich bin so oft Deinetwegen stumm geworden.
Von innen taub.
Das war gestern.
Gestern wendete ich mich ab.
Gestern ging ich vorwärts,
bergaufwärts,
durch Grün,
Richtung Grenze.
Richtung Grenzenlos.
Ich bin mir selbst genug Inspiration.
Ich leuchte auch im Dunkeln.
xxj
Warum lässt Du mich gehn?
Die gleichen rauen Hände,
die ich ganz sanft kenne,
rasten zwischen uns
auf weissem Grund,
aber nicht grundlos.
Ich wollte jetzt schon wieder
zum schon widrigen Mal
nach ihnen greifen,
um zu begreifen,
was hier gerade vor sich geht.
Verdreht.
Deine Augen sehen heute anders aus.
Glänzender.
Aber es ist kein ruhiges Glänzen,
denn der Glanz zeugt nicht von Leichtigkeit,
sondern von Gedanken.
Dein Blick sucht mich,
aber nur so halb.
Trüb.
Seelenbetrübt.
Und doch lächelst Du.
Ich habe es an diesem Punkt
nicht verstanden.
Aber retrospektiv kommt es mir nur
zu selbstvertraut vor.
Selbstverständlich.
Da flammt etwas in Deiner Brust,
dessen scharfe Kanten so verschwommen sind,
dass Du es nicht richtig erkennen kannst.
Lesen.
Anerkennen willst in seiner Wahrheit.
Ohne die ausgesprochenen Worte,
werden wir uns immer wieder
verfehlen.
Ohne die ausgesprochenen Worte,
werden wir uns immer wieder
missverstehen.
missen.
[verspätet.]
xxj
Ich bin nicht gerecht zu Dir.
Ich möchte Deine Liebe für mich behalten.
Falsch ist der Gedanke, ich könnte sie verlieren.
Der Kern einer Liebe,
selbst einer verflossenen,
im Ozean ertränkten,
unter Bergen vergrabenen,
von einer Brise weggewehten,
vom Erdboden losgelösten,
einer weitergegebenen,
oder wie Papier zerrissenen,
bleibt.
Denn keine ist wie die nächste,
keine ersetzt komplett.
Wir bauen Stapel aus Liebe.
Andersartiger Liebe.
Aber immer schön und immer stabil.
Deshalb brauchen wir keine Angst zu haben,
vor dem Verlust.
Oder dem Verlorengehen.
Dem Vergessengehen.
All das kennt die Liebe nicht.
Also bleibe ich sorgenfrei.
Sie ist besonders und federleicht.
– und beruhigend gerecht zu Dir.
xxj