JC Stewart – Did you have enough wine?
Soon we will be million miles apart.
From my perspective anyway.
You have been feeling like this for a
long
time.
Sorry.
JC Stewart – Did you have enough wine?
Soon we will be million miles apart.
From my perspective anyway.
You have been feeling like this for a
long
time.
Sorry.
Völlig aus dem Konzept gerissen,
den Tauben im Wind nachschauen,
traurig sein,
überrascht sein,
aber vor allem traurig sein.
Vor allem allein.
Sich allein fühlen.
Jahrelang ein unbekanntes Gefühl,
plötzlich so präsent.
Mir selber nah,
das tut gut,
ist schwer.
Im Schwebezustand.
Nirgends zuhause.
Obdachlos.
Im Regen stehen gelassen.
Mitten in der Nacht.
Bewegungslos.
Mit hängendem Kopf.
Wohin gehst Du dann?
Ja, dann geht man einfach.
Keine Ahnung wo hin.
Planlos.
Erschüttert.
Aber man geht.
Weil man dort nicht stehen kann.
Ewig.
Träume.
Man träumt.
Am Tag.
Harmlos.
Weil es keinen Unterschied macht.
Verständnis wird komplett zum Fremdwort.
An die warmen Hände kann man sich plötzlich nicht mehr richtig
erinnern.
An die Berührungen auf der Haut.
An den Herzschlag.
So ist das eben.
Warme Sonnenstrahlen auf der Haut spüren.
Den Sand zwischen den Zehen fühlen.
Am Strand den Wellen zuschauen.
Den Wellen nachschauen.
Der Sonne.
Den eigenen Takt wieder finden.
Und traurig sein.
xx jana
Und dann habe ich verstanden,
was Liebe heisst.
Sie ist mit mir verwachsen,
sie ist meine Wurzel,
mein Halt,
mein Leben.
Ohne sie, so fehlt ein Teil von mir.
Ohne sie bin ich kalt,
ohne Halt,
ohne Leben.
Du sagtest zu mir, ich solle doch mal von Schönem schreiben.
Ich könnte davon schreiben,
wie warm sich Deine Haut anfühlt,
wenn meine kalten Finger und Zehen sie berühren.
Wie sich diese sanfte Wärme dann ausweitet,
in mich hineinsinkt,
mit meinem Blut fliesst,
und Felder von blühenden Blumen hinterlässt.
Die Wärme, sie pocht mit meinem Puls.
Es sind langsame, behutsame Stubser,
die mich aufwecken und ruhig werden lassen,
beides zugleich.
Wohltuend.
Dann zieht es mich wie selbstverständlich an Dich heran,
mein Mittelpunkt verschiebt sich.
Ich suche nach Deiner ganzen Nähe.
Ich muss dort hin, wo ich mich verkriechen kann,
weg von Verantwortung und dem Leben,
nichts sehen,
nichts hören,
ausser Dich.
Und dann könnte ich davon erzählen,
wie ich von hier aus zu deinem Gesicht schaue,
wie um mich zu vergewissern,
dass es Du bist,
dass Du noch da bist.
Der Anblick befriedigt mich,
Du.
Wenn ich Dich ansehe,
sehe ich unsere ganze Zeit vor mir,
und dass wir beide immer noch hier sind.
Keiner von uns ist davon gelaufen.
Ich sehe jemanden, den ich kenne.
Ich kenne Deine alten Sommersprossen und Deine neuen.
Ich sehe wie Du älter geworden bist
und darin sehe ich auch,
wie ich älter geworden bin.
Wie unsere Liebe älter geworden ist.
Trotz der Narben,
trotz der Unruhe
schöner.
Ich könnte Dir sagen,
dass ich dann versuche,
mir dieses Bild einzuprägen,
und dieses Gefühl, bei Dir zu sein.
Eingehüllt in Deiner Wärme.
Hier gehöre ich hin.
Mein Zuhause.
Mein sicherer Hafen.
Mein Rückzugsort.
Ich bin mir nie sicherer als jetzt.
Ich horche Deinem Atem, Deiner Stimme.
In diesem Moment könntest Du mir die Welt erzählen,
oder einfach nichts.
Ich könnte Dir beschreiben,
wie ich das Wort Geborgenheit definiere.
Nämlich als Balance,
als lauwarmes fliessendes Wasser,
als den Ton einer Klangschale, der unentwegt weiterschwingt,
als weisse Taube, die in die Unendlichkeit fliegt
und als sanftes Streicheln über den Kopf,
als anlehnen der Stirn an die Stirn von jemand anderem,
als lange feste Umarmung des Herzens.
Eine Berührung, die man noch
lange
danach spürt, wenn sie nicht mehr anhält.
Ich könnte Dir zuflüstern:
dass ich Dich liebe.
Es gibt verschiedene Wege,
aber gerade jetzt sind wir hier,
zusammen,
und ich glaube, das ist gut.
Ich könnte dir versuchen wollen zu beschreiben,
wie sich diese Liebe zu Dir anfühlt.
Und dann müsste ich Inne halten.
Weil mir die Worte dazu fehlen.
Und zuerst würdest Du die Stirn runzeln,
aber dann lächelst Du,
weil Du weisst,
was ich meine.
xx jana
There‘s so much more to learn
about acceptance.
Acceptance of ourselves,
the feelings we burry,
the selfishness we hold,
the negativity we carry around with ourselves
every day.
When we aknowledge all these things about us,
these hard emotions,
we can turn them around,
we can understand them,
we can listen and we can
undo.
Doesn‘t mean they go away.
Means they evolve.
Means they bloom.
When we let those bad feelings stay or even grow in the corner of our souls,
then they become a heavy burden.
They become darker,
letting less light shine through.
They decay, but they don‘t fade.
They cause frustration…
Anger.
For a long time.
Decide to make them last
but only for a little time.
They shall be aknowledged,
accepted,
because only then, they are willing
to go.
Or to move around.
To bend.
And maybe you can hug them then,
give them warmth.
Until they won‘t feel as horrorfying anymore.
Not as painful.
Release in aknowledgement.
Release in acceptance.
jana xx
Wörter um Wörter. Sätze und Fragen.
Und dann wurde mir klar, was ich eigentlich sagen will:
Lieb’ mich doch einfach.
Sei da. Sei wach. Sei klar. Fülle die Lücken, die Du füllen kannst.
Stell Dich den Tatsachen.
Zeig’ mir, dass Du’s willst. Dass Du mich spüren lassen willst.
Dich und Deine Liebe für mich.
Ich schäme mich so, dass ich ständig danach fragen müsste.
Mich musst Du nicht zweimal fragen.
Nach meiner Sehnsucht nach Dir.
Oder nach meiner Liebe für Dich.
jana xx
Ganz nah. Weil ich sonst zerbreche.
Weil Du sonst weg bist.
Weil ich sonst kalt werde.
Weil sonst die Welt auf mich niederbricht,
die Idylle zerberstet, der graue Alltag die Überhand gewinnt,
alles Gefühl etwas tauber wird, die Hoffnung etwas mehr verblasst,
traurige Tatsachen deutlicher werden und unsere Verschiedenheit,
unsere Inkompatibilität, unser Frust.
So, dass ich Deinen Atem spüre. Weil Du sonst nach Süden gehst,
und ich in mich hinein, in die Einsamkeit.
Weil wir uns sonst voneinander wegbewegen,
so weit, dass wir nicht mehr die selbe Sprache sprechen.
So weit, dass ich Dich nicht mehr erkennen könnte, wenn Du zurückkehrst.
Weil Du mir sonst fremd wirst.
Weil Du mich vergessen könntest, wenn ich nicht hier gleich neben Dir liege.
Weil wir uns sonst verlieren.
So, dass ich Dein Herz höre. Weil die Stille zwischen uns sonst zu laut wird.
Weil wir sonst stumm zueinander sind, da wir so krampfhaft die schwindenden Schläge zu hören versuchen.
Weil die Stimmen des Zweifels immer lauter werden.
Die Stimmigkeit zu zerbröseln droht.
Und plötzlich nichts mehr gut ist. Weil eigentlich wirklich vieles nicht gut ist.
Wir uns dem dann stellen müssten, obwohl wir das noch nicht können,
weil wir noch rohe Diamanten sind, die sich noch nicht fertig geformt haben.
So, dass sich die Muskeln endlich entspannen und der Kopf abschaltet.
Weil wir eigentlich nichts anderes brauchen als den Anderen. Oder?
Aber auch weil wir eigentlich beide so müde sind.
Weil wir uns doch eigentlich nur gut tun wollen.
Weil wir nur so wirklich im Jetzt zusammen sind
und nichts anderes von Belang ist.
Weil es nur in diesem Moment wirklich nichts zu bereden gibt.
Weil wir nur so an der Seele des anderen festhalten.
Und weil wir nur so den anderen wirklich spüren können.
So, dass Du meine raue Haut ganz weich spürst, meine Liebe zu Dir überspringt, in Deinen Adern sanft zu pochen beginnt, Du ruhig sein kannst, weil ich in Sicherheit bin und mich in Deinen Panzer einhüllst und ihn dann ablegst, weil Du ihn nun nicht mehr brauchst.
So, dass Du nicht mehr weisst, wo Ich anfange und Du aufhörst. Weil alles andere falsch wäre.
jana xx