I settled
into my being
and the world
adjusted
to the magnetic force
of my becoming.
xxj
I am jana. I write.
chosen words.
these mindscapes are whispers of my heart and a plunge into my thoughts.
I settled
into my being
and the world
adjusted
to the magnetic force
of my becoming.
xxj
Kingfishr – Heart in the Water
22.02.24
Eine viel zu frühe Sehnsucht breitet sich in mir aus,
wenn du absorbiert im Leben bist.
Ich war mir meiner in mir schlummernden Besorgnis davor,
meine Unabhängigkeit in deinen Augen
oder im gemeinsamen Sein
zu verlieren, nicht in ihrem gesamten Umfang bewusst.
Wie ich mir gleichzeitig nichts sehnlicher wünsche,
sie als eine alte Last endlich ablegen zu können,
in Hände, vor denen ich keine Furcht haben muss.
Hände, die das was übrig bleibt
behutsam behandeln,
und beschützen anstatt zu beängstigen.
[… unbeendet.]
xxj
did you need to leave at first to come home now?
does coming home require you to leave wherever else you were?
Transitioning.
Bearing it, the neither nor,
the blend between past and future,
the liking of the obsolete and the young
just the same.
A quest.
Some things cannot be understood
or clearly outspoken.
Some phases cannot be obviated
or skipped over.
Relentlessly.
No matter how hard you beg.
You’re in charge
every day, no pause.
Hiding won’t grant you relief.
Questioning.
Adapting might be the easiest choice.
Giving up might be too straightforward.
Collecting achievements
as if someone actually cared.
Deciding
what to say ‘no’ to
constantly
because this is what defines your
reality.
Healing.
Processes don’t ask for their end,
they ask of you to endure.
The same way cycles like to repeat themselves
until you find a way to change nature.
Powerless.
But owning the place
you’ve put yourself in.
What a gift to be able
to experience life as it unfolds.
Perspectives.
You only have one moment in time.
Only one way to look at it.
You are not infinite right now.
But maybe you will be.
Or maybe you already were.
xxj
Was mich zerrüttet,
ist der Anblick von zerbrochenem Gestein
das in klares, wildes Gewässer stürzt.
Hartes Aufprallen auf weichem Fluss.
Mein Herz,
es glüht.
Ihr hättet beide die Umarmung der Welt verdient
und doch seid ihr am äusseren Rand der Lebensfreude gelandet.
Es ist ein hoffnungslos fortwährendes Bestreben,
sinnvoll verstehen zu wollen.
Währenddessen häufen sich emotionsschwere Erinnerungsschnipsel,
von denen ich mich nicht so leicht wieder fortreissen kann.
Beim seltenen Wiedersehen gerate ich in eine hartnäckige Sprachlosigkeit,
die in der Mitte meines Wesens ihre Wurzeln schlägt
und sich festbeisst wie altes Polareis.
Es geht für mich nicht auf,
dass sich in anderen Augen die Realität, ohne Tageslicht,
zerkrümelt und zermürbt, zeigt.
Und dass die unbeirrte Zeit
einen anderen Lauf nimmt,
als bei mir.
Dass sie früher abläuft
oder schneller fortschreitet,
so genau kann ich es nicht sagen.
Im von Weltschmerz bekümmerten Blick
legten sich die kargen Winterbäume und der freie Himmel nieder.
Ich sah in diesem Trübnis die Fragen, die nie richtig gestellt werden,
und das Niedergeschlagene,
das dort im Innern sitzt und schlummert
und mir stur den Rücken zudreht.
Ich kenne das zähe Zehren und den bitteren Schmerz,
die gebrochene Stimme eines bestürzten Herzens.
Ich kann es von allen Seiten her beschreiben.
Es bringt mir nichts.
Ausser, dass es mich in Mitleidenschaft zieht
und daran erinnert, dass mein treues Vertrauen ins Gute verraten wird.
Ich wünsche mir für euch
sanftmütigere Gedanken
und einen gewaltigeren Zukunftsdrang.
Willen,
zu handeln.
Und zu formen, was felsenfest ist.
Dass ihr den Tatsachen das Gegenteil beweist
und alles mögliche Glück
aus der Gegenwart herauskitzelt
bis ihr euch satt, oder sogar erschlagen, fühlt
von der Fülle aller ausgelebten Träume.
Ja, euch würde ich es gönnen.
Und wie.
xxj
Mein Herz drohte zu zerreissen.
Schmerzhaft,
aber nicht so,
wie ich es auswendig weiss.
Das zehrende Leiden der Leidenschaft,
findet seinen Platz
irgendwo zwischen vergangenem Wehmut
und neuem Glück.
Und du warst es,
der die Teile zusammenhielt,
der meinen Körper bestimmt an deinen zog.
Du liesst deine Wärme in meine Adern strömen
und schenktest mir deinen beständigen Takt,
damit meiner pausieren konnte.
Du hast deine Haut über meine streifen lassen,
hast mich spüren lassen,
was sich nie ganz berühren kann,
hast mich behutsam zusammengehalten
und hast mich angeschaut.
Du hast furchtlos in mich hinein geschaut,
mit deinen logischen Gedanken
und ich weiss,
dass du dort auf Vernunftwidriges stiesst,
aber es hat dich nicht gestört,
mein ordentliches Chaos,
das Klangmalen in mir.
Wir beide hängen zu fest
am andersartigen.
Und da in diesem Augenblick,
da haben jegliche Worte versagt
und es zählten nur die Versuche,
welche zu ehrlichen Entdeckungen führten.
Beide gewillt,
richtig zu sehen.
Irgendwie war das gerade alles,
was ich von der Realität brauchte.
Einen innigen Versuch.
Schonungslos zog mich der Strudel hinein,
in dieses immense Gefühl.
Ich konnte schwören,
dass wir uns gerade drehten,
uns zeitgleich, parallell, vielleicht analog
und vielleicht komplett andersherum,
du logisch und ich fühlend,
oder ich konsequent und du gedankenverloren,
uns verblüfft irgendwie auf irgendeine Art
zu verlieren begannen.
Ineinander.
Und ich glaube,
es ist ein Ding der Unmöglichkeit,
dass ich diese delikate Kollision
jemals vergessen werde,
denn ich wusste nicht einmal,
dass es das gibt.
Du hast mit meiner Seele geatmet,
sodass ich mich komplett auflöste,
in diesem Moment,
in welchem sich selbst die Zeit beruhigte.
Ich hätte dir entgleiten können,
vor lauter Unbeschwertheit,
aber du warst zu präsent.
Du warst da.
Viel zu simpel,
um in Frage gestellt zu werden.
Ich bin nun überzeugt
von unmöglichen Möglichkeiten.
Und wenn das der Anfang ist,
dann bitte lass es
niemals zu Ende gehen.
xxj
all of this you and me.
do you know why?
because love is not a coincidence.
it is a real choice.
we chose each other.
knowing we were wrong for one another.
over and over again.
it’s awful. and bitter. and sweet.
all together.
xxj
She was not sad.
But her bones felt tired
and her thoughts felt heavy.
Somehow
xxj
and there I lay,
dazed,
thunder roaring in the distance,
the blue evening light was covering my body,
my bare skin touched the sheets
and I was so sad about
how completely alone I felt
and at the same time I was glad
that I wasn’t wasting time
with people I couldn’t stand.
ultimately
things are never about you.
people only twist and turn around themselves.
the self is the center
of the self-centeredness of the world.
and I was so damn sad
about you
and I felt so damn lost
in this world,
with no idea where to go.
so all I could do was laying still
and listening to the rain.
and again I hated myself
for not answering.
there were piles of text messages
that I could not bring myself to reply to
because I felt out of touch
and desperate for spare time to myself.
I would always try
to enhance people
and to show up deeply for them,
because it only seemed fair.
but I cannot show up for everybody
when I am losing myself.
so, as the night was getting darker,
I disconnected from everything
and just lay there
and let the world rain on me
because it gave me a sense
of being a part of it all
although I really wasn’t.
I’m not even sure I’d want to be.
I used to enjoy all these things
that I stopped doing
because I felt pressured by society
to be some-body.
I lost myself
in trying to be some-body
for every-body else.
the story that we miss to tell
is that kind people went through dark nights, too.
and they might have not gotten bitter
about what happened to them.
they might have chosen
that nobody deserves to be treated
like they were.
their endurance becomes their strenght.
they might suffer in silence,
but it doesn’t mean they don’t know exactly
who they deal with.
they choose to,
although being confronted with
what has nothing to do with them,
to uphold their mildness
and to keep their arms open,
because they are emotionally mature enough
to know that you cannot treat hate
with its own source.
only
with love.
I don’t think they get enough credit for it.
xxj