Mein Herz drohte zu zerreissen.
Schmerzhaft,
aber nicht so,
wie ich es auswendig weiss.
Das zehrende Leiden der Leidenschaft,
findet seinen Platz
irgendwo zwischen vergangenem Wehmut
und neuem Glück.
Und du warst es,
der die Teile zusammenhielt,
der meinen Körper bestimmt an deinen zog.
Du liesst deine Wärme in meine Adern strömen
und schenktest mir deinen beständigen Takt,
damit meiner pausieren konnte.
Du hast deine Haut über meine streifen lassen,
hast mich spüren lassen,
was sich nie ganz berühren kann,
hast mich behutsam zusammengehalten
und hast mich angeschaut.
Du hast furchtlos in mich hinein geschaut,
mit deinen logischen Gedanken
und ich weiss,
dass du dort auf Vernunftwidriges stiesst,
aber es hat dich nicht gestört,
mein ordentliches Chaos,
das Klangmalen in mir.
Wir beide hängen zu fest
am andersartigen.
Und da in diesem Augenblick,
da haben jegliche Worte versagt
und es zählten nur die Versuche,
welche zu ehrlichen Entdeckungen führten.
Beide gewillt,
richtig zu sehen.
Irgendwie war das gerade alles,
was ich von der Realität brauchte.
Einen innigen Versuch.
Schonungslos zog mich der Strudel hinein,
in dieses immense Gefühl.
Ich konnte schwören,
dass wir uns gerade drehten,
uns zeitgleich, parallell, vielleicht analog
und vielleicht komplett andersherum,
du logisch und ich fühlend,
oder ich konsequent und du gedankenverloren,
uns verblüfft irgendwie auf irgendeine Art
zu verlieben begannen.
Ineinander.
Und ich glaube,
es ist ein Ding der Unmöglichkeit,
dass ich diese delikate Kollision
jemals vergessen werde,
denn ich wusste nicht einmal,
dass es das gibt.
Du hast mit meiner Seele geatmet,
sodass ich mich komplett auflöste,
in diesem Moment,
in welchem sich selbst die Zeit beruhigte.
Ich hätte dir entgleiten können,
vor lauter Unbeschwertheit,
aber du warst zu präsent.
Du warst da.
Viel zu simpel,
um in Frage gestellt zu werden.
Ich bin nun überzeugt
von unmöglichen Möglichkeiten.
Und wenn das der Anfang ist,
dann bitte lass es
niemals zu Ende gehen.
xxj
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