Ich will mich
eigentlich
schon lange nicht mehr mit dir beschäftigen.
Aber du warst
so lange
ein Teil von mir.
Eine Ewigkeit.
Wie lässt man einen Teil von sich
los?
Wie gibt man einen Teil von sich
auf?
Wie entliebt man sich?
Geht das?
So notgedrungen?
So wahllos?
Abstand soll helfen,
akzeptieren auch
– das sind doch alles Zwangsmassnahmen.
Und während du
dich ablenkst,
fühle ich mich mit Unmöglichem konfrontiert.
Vergessen würde helfen.
Darin bin ich ganz okay.
Auch im Einreden.
Es sind aber alles Lügen.
Ich kann
dich nicht vergessen.
Ich kann es mir nicht mal schönreden.
Also bleibt die Liebe entweder immer da,
oder sie wandelt sich zu so etwasem wie
Unliebe.
Weil traurig.
Weil hoffnungslos.
Es ist so.
Der Teil bleibt da
und verwelkt.
Wird irgendwann bevormundet von anderen Gefühlen.
Für andere Menschen.
Verblasst.
Wirkt ferner.
Von wegen entfernt.
– und genau das ist es.
Für immer.
Bedanken werde ich mich dafür nicht.
xxj
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